Die Erfolgsserie setzt sich fort: Die U19 des JFV A/O/B/H/Heeslingen schlug in Ahlerstedt Borussia Hildesheim mit 4:2 (1:1) und bleibt damit Tabellenführer der Regionalliga. Am Mittwoch empfängt der JFV im Pokal Hannover 96.
„Wir haben lange Zeit gut mitgehalten, waren auf Augenhöhe“, so Gäste-Trainer Benedict Plaschke. „Doch letztlich muss man sagen: Wir haben hier gegen einen sehr starken Gegner verloren. Die Punkte müssen wir uns gegen andere Teams holen.“
Kunstschuss von der Mittellinie führt zum Führungstor für Hildesheim
Das Spiel fing gut für die Gäste aus Süd-Niedersachsen an. Nach einem JFV-Ballverlust probierte es Max Wasl mit einem Heber fast von der Mittellinie und das Kunststück gelang: Der Ball segelte über JFV-Keeper Laurin Peschlow hinweg zum 1:0 für die Plaschke-Elf ins Tor.
„Wir hatten es hier heute wirklich mit einem schwierigen und unangenehmen Gegner zu tun“, so JFV-Coach Olaf Lakämper, dessen Team aber nach diesem Gegentor zunehmend stärker wurde. Noch vor der Pause gelang Ruwen Albrecht nach einer schönen Kombination zwischen Tjade Motzkus und Lasse Schumacher der Ausgleich (37.).
Ruwen Albrecht erzielt nach der Pause seinen zweiten Treffer für den JFV
Überhaupt Albrecht. Nach der Pause hatte der JFV-Offensivspieler seinen nächsten besonderen Auftritt – und was für einen: Nach einem Abwehrfehler der Gäste kam er an den Ball, umspielte noch zwei Hildesheimer und dann noch Keeper Louis Klimm und traf zum 2:1 für die Lakämper-Elf (51.).
Doch dann schien eine erneute Wendung möglich: „Wir hatten nun unsere beste Phase“, so Gäste-Coach Plaschke. In dieser gelang den starken Gästen nicht nur der Ausgleich durch Julius Teuber (56.), sondern die Borussia aus Hildesheim zeigte nun, sie wollte.
Doch dann spielte sich die 64. Minute ab. Ein Missverständnis in der Borussen-Abwehr und nun ist sie die da, die große Chance zum 3:2 für den JFV. Jason Marahrens nutzt sie – im Nachschuss.
Mittwoch geht es im Landespokal gegen das Team von Hannover 96
Die Lakämper-Elf steht nun vor einem großen Spiel. Im Pokal empfängt der JFV am Mittwoch Hannover 96, könnte mit einem Sieg im Halbfinale auf den VfB Oldenburg oder den VfL Osnabrück treffen.
Eine große Begegnung, bei der jeder dabei sein möchte und auch Jaron Kaiser – in der 70. Minute eingewechselt – zeigte nur acht Minuten später sein ganzes Talent, traf mit einem Rechtsschuss fulminant in den rechten Winkel zum 4:2-Endstand.
Damit rangiert der JFV weiterhin auf Rang eins der Regionalliga-Tabelle. Aber besser geht es ja immer. „Heute hat man in unserem Spiel Verbesserungspotenzial gesehen“, so der Hepstedter Laurens Otten. „Das war heute bestimmt nicht unsere beste Leistung, aber für die drei Punkte hat es gereicht.“
Quelle: Zevener Zeitung