„Sie können sehr stolz auf sich sein“
Ein ganz großer Sieg! Die U15 des JFV A/O/B/H/H schlug im Viertelfinale des Niedersachsenpokals Top-Favorit VfB Oldenburg mit 6:5 (0:0) nach Elfmeterschießen.
Es war eine große Leistung einer Elf, die an diesem Samstagnachmittag über sich hinauswuchs. „Die Jungs haben gegen dieses Top-Team alles reingeworfen, um jeden Meter gekämpft. Sie können sehr stolz auf sich sein“, so Trainer Syuleyman Shakirov nach diesem großen Pokalsieg.
Die Gäste aus Oldenburg, die bisher so eine hervorragende Saison in der Niedersachsenliga spielen, zeigten an diesem Nachmittag in Heeslingen ihre unverkennbare Klasse. „Eine super Mannschaft – mit drei, vier Spielern, die zur Niedersachsenauswahl zählen“, so Shakirov. „Der VfB war überlegen, aber unsere Jungs haben alles super wegverteidigt. Das war schon beeindruckend. Einige hatten am Ende sogar Krämpfe. Gegen so einen guten Gegner muss man überhaupt erstmal ein 0:0 über 70 Minuten halten.“
Nach dem Abpfiff folgte ein dramatisches Elfmeterschießen. Die ersten drei Schützen auf jeder Seite – auf JFV-Seiten sind das Henri Tödter, Fynn Ole Lomnytschuk und Patrick Lembcke – treffen, dann verschießt der erste Oldenburger oder vielmehr JFV-Keeper Mattis Westermann wehrt den Ball überragend ab. Tjare Gerken trifft anschließend für die Gastgeber. 4:3 für den JFV. Oldenburg gleicht noch einmal aus. 4:4. Aber die Gastgeber haben eben noch einen Schützen. Trifft der, ist das Halbfinale erreicht. Er verschießt.
Es geht weiter. Die Gäste treffen. 4:5. Maximilian Findeisen tritt nun an. Er trägt die ganze Verantwortung auf dem Weg zum Elfmeterpunkt mit sich, muss unbedingt treffen und er schafft es. 5:5. Und dann sind die Augenblicke da, in denen Helden geboren werden. Mattis Westermann ist so einer. Einen Schuss der Oldenburger hat er schon überragend abgewehrt und nun? Der Elfmeter ist gut, sogar beinahe sehr gut geschossen. Aber was macht der Westermann da? Er ist ganz im rechten Eck und wehrt auch diesen Ball grandios ab.
Und nun ist Jasper Martens an der Reihe. Schießt er den JFV ins Pokal-Halbfinale? Er platziert den Ball genau ins aus seiner Sicht rechte Eck. Besser geht’s nicht! Der Rest ist Jubel – eine große Jubel-Traube der neuen Pokalhelden von Heeslingen. „Die Jungs sind überglücklich. Sie haben sich dieses Pokal-Halbfinale auf eigenem Platz nach dieser Leistung einfach verdient“, so Shakirov.
Quelle: FuPa/Zevener Zeitung

