Norderstedt siegt bei JFV
Auf dem Ahlerstedter Fußballplatz schaffte es die U19 des JFV A/O/B/H/Heeslingen nicht, dem gegnerischen Team und Tabellenführer des FC Eintracht Norderstedt die Stirn zu bieten und muss sich mit 0:2 geschlagen geben.
„Mein Fazit ist, dass wir uns durch zwei Nachlässigkeiten und unsere fehlende Chancenverwertung ein Stück weit selbst geschlagen haben. Die Niederlage tut weh, weil sie aus meiner Sicht vermeidbar war. Auch wenn Norderstedt Tabellenführer ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass sie heute klar besser waren als wir“, lautet das Fazit von JFV-Trainer Alexander Weser nach der 0:2-Pleite auf eigenem Rasen.
JFV zeigt sich in Anfangsphase zurückhaltend
Nachdem sich die JFV-Spieler in den ersten Spielminuten zurückhalten zeigten und den Gästen die Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz überließen, fanden sie nach doch noch ins Spiel und agierten druckvoller. Es gelang ihnen zwar nicht, die Regie zu übernehmen und torgefährlich zu werden, doch sie ließen auch keine Torchancen für die Gegner zu.
Nach einer knappen halben Stunde verwandelte Norderstedt dann einen Freistoß zur 1:0-Führung. „Danach hat man schon gemerkt, dass bei uns etwas Verunsicherung reingekommen ist“, so Alexander Weser, dessen Laune ebenfalls merklich kippte, denn seine Anweisungen und Gesten am Rande des Platzes wurden energischer.
„Insgesamt waren wir vor dem Tor aber wieder nicht gefährlich und konsequent genug. Trotzdem haben wir auch heute in einigen Phasen gesehen, zu was die Mannschaft in der Lage ist.“Alexander Weser, Trainer JFV A/O/B/H/H
Doch die Tipps von der Bank fruchteten nicht und knapp zehn Minuten später war es noch einmal Norderstedter Arvin Aghamohammadi, der den Ball an JFV-Towart Elias Bauer im Tor unterbrachte. „Auch das 0:2 war eigentlich unnötig. Wir hatten die Situation schon geklärt und den Ball, verlieren dann aber den zweiten Ball kurz vor unserem eigenen Sechzehner und werden dafür direkt bestraft“, kommentiert Weser.
Der 0:2-Rückstand sorgte bei den JFV-Fußballern für sichtbare Niedergeschlagenheit. Das fiel auch einem Fan auf der Tribüne auf, der seinem Team laut zurief: „Köpfe hoch, habt ihr gleich“. Doch zunächst gingen sie gefrustet in die Pause.
Hoops, Wendt und Volckmers verfehlen das Norderstedter Tor knapp
In der zweiten Hälfte zeigten sich die Gastgeber mutiger und präsenter. Sie schafften es zwar, sich Schüsse auf das Norderstedter Tor abzugeben, doch ein Treffer war nicht dabei. Beispielsweise setzten Linus Hoops und Maximilan Wendt zu hoch an. Niels Joris Volckmers Kopfball verfehlte ebenfalls den Kasten seitlich um wenige Zentimeter. Jubel unter Fans und Spieler der Heimmannschaft löste kurz vor Schluss Keeper Elias Bauer aus, als er einen Strafstoß mit einer starken Parade hielt.
„Ich fand, dass wir in der zweiten Hälfte ein ordentliches Spiel gemacht haben. Wir haben versucht, Lösungen zu finden und hatten auch unsere Möglichkeiten. Insgesamt waren wir vor dem Tor aber wieder nicht gefährlich und konsequent genug. Trotzdem haben wir auch heute in einigen Phasen gesehen, zu was die Mannschaft in der Lage ist“, resümiert Coach Weser die Partie, die der Schiedsrichter pünktlich nach 90 Minuten abpfiff.

